Hämatogene Oxidationstherapie (HOT)
Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystemes bilden in unserer Wohlstandsgesellschaft den Löwenanteil unter den chronischen Krankheiten und Todesursachen.
Regelmäßig sind diese Krankheitsbilder auf wenige Ursachen zurückzuführen: Lokale Gefäßveränderungen und dadurch eine verminderte Durchblutung, begleitet von einer verringerten Fließgeschwindigkeit des Blutes oder ein generell schlechter Sauerstoffaustausch zwischen Blut und Geweben.
Die HOT, die bereits 1957 auf einem medizinischen Therapiekongress vorgestellt und seither stetig weiterentwickelt wurde, stellt eine Behandlungsmöglichkeit bei eben diesen krankhaften Veränderungen dar.
Ablauf der Behandlung
Zunächst wird dem Patienten eine geringe Menge Eigenblut (ca. 50 - 80 ml) aus einer Armvene abgenommen und ungerinnbar gemacht. Dabei wird das entnommene Blut zum ersten Mal mit ultraviolettem Licht (UVC-Strahlung, dies ist ein energiereicher Anteil des nicht sichtbaren Lichtes) bestrahlt.
Mittels einer speziellen Apparatur wird dieses Blut mit Sauerstoff aufgeschäumt und schließlich erneut mit ultraviolettem Licht (UVC-Strahlung) bestrahlt.
Durch diesen Vorgang entsteht in geringer Menge Ozon und vor allem aktivierter Sauerstoff (so genannter "Singulett-Sauerstoff", also einzelne, ungebunden vorkommende Sauerstoffatome).
Letztlich erhöht sich dadurch der Energiegehalt des Blutes und bewirkt eine verstärkte Biosynthese (also eine "Produktivitätssteigerung der körpereigenen Proteinfabriken") von gefäßerweiternden, das Abwehrsystem anregenden und thrombosehemmenden Substanzen.
Anschließend wird die entnommene Blutmenge dem Patienten direkt in eine Vene zurückgespritzt.
Diese Behandlung nimmt etwa 30-45 Minuten in Anspruch und sollte etwa 6 bis 12 mal durchgeführt werden, um so eine schrittweise Verbesserung der Durchblutungsverhältnisse in den erkrankten Geweben zu erzielen. Um die Anwendungen der HOT zu optimieren, ist es von Vorteil im Anschluss daran jeweils einige Stunden zu ruhen.
Zweck der Behandlung
Die HOT ist eine Regulationstherapie, die den gesamten Organismus stärken, sowie die Durchblutungsverhältnisse verbessern soll.
Anwendungsgebiete
• Arterielle Durchblutungsstörung
• Auge: Gefäßverschluss der Netzhaut, Grüner Star (Glaukom), Makuladegeneration, vaskuläre
Optikusatrophie, diabetische Retinopathie, Zustand nach frischer Zentralarterienthrombose
(Zentralarterienverschluss) und Zentralvenenthrombose (Zentralvenenverschluss)
• Arterielle Durchblutungsstörung Bein: Arterielle Verschlusskrankheit, intermittierendes Hinken,
Raucherbein, Schaufensterkrankheit, Wadenschmerzen und Beinschmerzen beim Gehen
• Arterielle Durchblutungsstörung Gehirn: Hirndurchblutungsstörungen mit Gedächtnisstörungen,
Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, Schwindel, Verwirrtheit; Zustand nach Schlaganfall
• Arterielle Durchblutungsstörung Herz: Angina pectoris, Herzenge, Herzkranzgefäßverengung,
Koronare Herzkrankheit, Zustand nach Herzinfarkt
• Durchblutungsstörung Innenohr: Hörsturz, Morbus Menière, Ohrgeräusche, Tinnitus
• Biologische Krebs-Begleit-Therapie: Biologische Krebs-Vorbeugung, Krebs-Behandlung und
Krebs-Nachbehandlung
• Chronische Darmentzündung: Colitis ulcerosa, Morbus Crohn
• Entzündungen, Geschwüre, Infektionskrankheiten und Vereiterungen , die auf Antibiotika oder
Operationen nicht oder nicht ausreichend ansprechen: z. B. Abszess, Akne, Bauchfellvereiterung,
Blasenentzündung, Furunkel, Karbunkel, Knochenentzündung, Lungenentzündung,
Nasennebenhöhlenentzündung, Nierenentzündung
• Gefäßkrankheiten: Arterienentzündung, Arteriitis, Arteriosklerose, Arterienverengung,
Arterienverkalkung, Arterienverschluss, Gefäßverkalkung, Gefäßverschluss, Migräne, Raynaud-
Syndrom, Sudeck-Syndrom, Thrombose, Winiwarter-Buerger-Krankheit
• Krankheitsvorbeugung (Prävention, Präventivmedizin)
• Leberkrankheiten Virusinfektionen: z. B. Gürtelrose, Hepatitis, Herpes zoster,
Herzmuskelentzündung, Leberentzündung Vitalisierung und Revitalisierung (Anti-Aging)
• Wundheilungsstörungen
Zusammenfassend:
Bei der "Gefäßverkalkung" ( Arteriosklerose) kann die Photobiologische Eigenbluttherapie als eine kausale (ursächliche) und nicht nur symptomatische Behandlung angesehen werden, die in der Lage ist, diese Erkrankung zum Stillstand zu bringen oder zumindest deren Voranschreiten zu verlangsamen.
Besonders geeignet ist die Hämatogene Oxidationstherapie natürlich auch zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, also der Volkskrankheit "Nummer Eins".
Außerdem besteht Grund zu der Annahme, dass die Hämatogene Oxidationstherapie nur auf krankhaft veränderte Gewebe einwirkt, während gesunde Organe des Patienten durch sie nicht beeinflusst werden. Die HOT entspricht somit in vieler Hinsicht einem Behandlungsideal.
Behandlungstermine können Sie jederzeit mit mir telefonisch (02773-94030), per E-Mail (praxis@broicher.de) oder direkt über das Kontkatformular vereinbaren.
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