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Spenglersane sind Testsubstanz und Arzneimittel gleichzeitig!
Die Spenglersane kommen grundsätzlich – von wenigen Ausnahmen abgesehen – ausschließlich über die Haut zur Anwendung.

Im Blut jedes Menschen sind als Folge von früheren Erkrankungen Antikörper gegen die Erreger dieser durchgemachten Krankheiten vorhanden.
Beim Spenglersan Kolloid Blut-Test wird je ein Tropfen Blut des Patienten mit jeweils einem Tropfen der sogenannten Spenglersane , einem Gemisch von Bakterienantigenen, verrührt. Wenn nun im Blut des Patienten Antikörper gegen die zu testenden Bakterien vorhanden sind, so kommt es zu einer deutlich sichtbaren Reaktion zwischen Patientenblut und dem Spenglersan, das Antigene gegen diese Bakterien enthält.
Dies ist dann der Beweis, dass der Patient an diesen Bakterien erkrankt ist oder bereits einmal erkrankt war. Da dieser Beweis auch Krankheiten einschließt, die der Patient in der Vergangenheit erlitten hat, unter Umständen auch ohne es selbst zu bemerken, ist der Spenglersan-Test vor allen geeignet, die sogenannten „unbekannten Krankheitsursachen“ zu entschlüsseln. Aus diesem Grunde sollte er sinnvollerweise auch bei jeder chronischen Erkrankung eingesetzt werden.
Spenglersane bestehen – wie bereits erwähnt – aus Antigenen gegen Bakterien, sie können daher auch zur Behandlung bakteriell verursachter und bakteriell mitverursachter Krankheiten eingesetzt werden. Dies etwa im Falle, dass eine Erkrankung nicht vollständig ausgeheilt ist, z. B. durch unzureichende oder fehlerhafte Behandlung oder gar, weil überhaupt keine Behandlung stattfand.

Der Spenglersan-Test ist keine herkömmliche schulmedizinische Untersuchungsmethode, wie die Spenglersan-Therapie keine herkömmlich-schulmedizinische Therapie darstellt.

Spenglersan-Therapie

Hierbei wird zunächst z. B. morgens ein einziger Tropfen an einer zarten Hautstelle wie Ellenbeuge, Innenseite der Oberschenkel oder Bauchhaut mit dem Daumenballen eingerieben. An den folgenden zwei Tagen sollten die entstehenden Reaktionen beobachtet werden. Da bisher im Körper des Patienten relativ unbehelligt lebende Krankheitserreger unter dieser Behandlung jetzt – sozusagen unerwartet und überraschend – „angegriffen“ werden, kann es unter Umständen zum Auftreten von bisher unterdrückten Krankheitssymptomen kommen. Diese Beschwerden oder die kurzfristige Verschlimmerung vorhandener Beschwerden sind Ausdruck der Tatsache, dass der Körper beginnt, sich gegen die Krankheit zu wehren und sind als sinnvolle (und durchaus erwünschte!) Heilreaktion zu werten. Eine solche Heilreaktion kann aber auch so milde verlaufen, dass sie keinerlei Beschwerden verursacht.

Sollten mehrere Spenglersane verordnet worden sein, so wird das nächste Präparat erst am dritten Tag nach der Anwendung des Ersten angewandt.
Bei mildem Verlauf der Reaktionen können die Spenglersane danach im täglichen Wechsel angewandt werden.
Je nach Reaktionslage kann dann vorsichtig die Anzahl der einzureibenden Tropfen gesteigert werden:

Sie beginnen – z. B. morgens – mit 1 x tägl. 1 Tr., am nächsten Tag 1 x 2 Tr. am übernächsten Tag 1 x 3 Tr. und so weiter bis sie – bei guter Verträglichkeit – am 10 Tag bei 1 x tägl. 10 Tr. angelangt sein werden.

Nach diesem 10. Tag wird unter Beibehaltung der morgendlichen 1 x 10 Tr. eine zweite Anwendung – z. B. abends – begonnen und auch hier auf die gleiche Weise bis zu 10 Tr. gesteigert: Bis zu morgens und abends je 10 Tr.

Es folgt unter Beibehaltung der nunmehr 2 x tägl. 10 Tr., eine weitere Anwendung dann z. B. mittags, bei der dann ebenso langsam bis zur Gesamthöchstzahl der Anwendungen von 3 x täglich 10 Tropfen gesteigert wird.

Dieses Schema wird bei jedem Spenglersan einzeln angewandt.

Bei chronischen Erkrankungen sollte die Behandlungsdauer 6 bis 8 Wochen betragen, danach muß der Erfolg durch einen erneuten Spenglersan-Test kontrolliert werden.